„Rollenwechsel“ bei der Caritas in Essen: „Prominente“ bedienen Ehrenamtliche
Stadtdechant Cleve: „Sie geben eine Antwort auf die Zukunftsfrage unserer Gesellschaft“
Essen (cde) - Das war schon ein ungewohntes Bild im Gertrudissaal am 9. Dezember, im Zentrum von Essen: 35 Prominente als Bedienung mit Schürze, schwarzer Schürze. Auf der anderen Seite rund 160 Ehrenamtliche des Caritasverbandes Essen, die sonst das ganze Jahr dienen. Das heißt, zwei Welten verbinden sich. Die Servicekräfte, Prominente aus Politik, Kirche, Sport, Wirtschaft und vor allen Dingen Medien, bemühen sich – mit viel Spaß dabei – ihren Auftrag zu erfüllen: 3 Gänge heil an die Tische mit den Ehrenamtlichen zu bringen.
Die Ehrenamtlichen kommen aus den Bereichen, Bahnhofsmission, Demenzbetreuung, Suppenküche, Hospizen und Altenbetreuung. Sie waren geladen worden, damit ihnen gedankt werden kann, ein Mittagessen quasi als Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit.
Essens Sozialdezernent Peter Renzel stellte die Bedeutung des Ehrenamtes, insbesondere bei der Caritas, sehr deutlich dar: „in Ihrem Engagement sind Sie die personifizierte, die gelebte Caritas. Sie tragen dazu bei, dass unsere Heimatstadt Essen eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt – machen Sie unbedingt weiter so!“. Und er betonte noch einmal: „Ich finde, es ist ein toller Rahmen, den der Caritasverband hier für Sie geschaffen hat. Die Caritas gibt damit ein sichtbares Zeichen der Anerkennung Ihrer Arbeit. Der Staat kann aber niemals die Kraft des bürgerschaftlichen Engagements ersetzen, beide müssen sich ergänzen“. Er sprach von einem Schirm, den die Ehrenamtlichen bildeten, der schützend über der Stadt liegt, damit sie warm und menschlich bleibe.
Derweil laufen sich die Prominenten, vom Schwimmweltmeister bis zur Bürgermeisterin, aus der Bundes- und Landespolitik, vor allen Dingen aus den Medien – alleine drei Chefredakteure waren anwesend – sozusagen warm und versuchen, unfallfrei die Ehrenamtlichen zu bedienen, was auch gelingt.
Der neue Essener Stadtdechant, Dr. Jürgen Cleve, kann seinen Stolz auf die Ehrenamtlichen bei der Begrüßung kaum verbergen. Er betont, dass dieses Mittagessen ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen ist und weist auf die große Gruppe der Prominenten hin, die dies durch ihr aktives Erscheinen noch einmal bestärken. Er sprach von den Ehrenamtlichen als stille Helden, die nicht wollen, dass ihre Arbeit an die große Glocke gehangen wird, die dies selbstverständlich tun „ohne Sie wäre diese Welt kälter. In Ihnen lebt diese, unsere Solidargemeinschaft“. Und er fährt fort „Sie geben eine Antwort auf die Frage nach der Zukunft unserer Gesellschaft. Sie tun es, worauf unsere Solidargemeinschaft basiert. Die Caritas wäre unbrauchbar, ohne Sie, als gelebte Liebe Gottes“.
Er verwies noch einmal auf die Prominenten, die sich nicht zu fein sind, zu bedienen und schließt „wer anderen hilft, gewinnt dabei auch etwas für sich selbst.“ rl
Stadtdechant Cleve: „Sie geben eine Antwort auf die Zukunftsfrage unserer Gesellschaft“
Essen (cde) - Das war schon ein ungewohntes Bild im Gertrudissaal am 9. Dezember, im Zentrum von Essen: 35 Prominente als Bedienung mit Schürze, schwarzer Schürze. Auf der anderen Seite rund 160 Ehrenamtliche des Caritasverbandes Essen, die sonst das ganze Jahr dienen. Das heißt, zwei Welten verbinden sich. Die Servicekräfte, Prominente aus Politik, Kirche, Sport, Wirtschaft und vor allen Dingen Medien, bemühen sich – mit viel Spaß dabei – ihren Auftrag zu erfüllen: 3 Gänge heil an die Tische mit den Ehrenamtlichen zu bringen.
Die Ehrenamtlichen kommen aus den Bereichen, Bahnhofsmission, Demenzbetreuung, Suppenküche, Hospizen und Altenbetreuung. Sie waren geladen worden, damit ihnen gedankt werden kann, ein Mittagessen quasi als Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit.
Essens Sozialdezernent Peter Renzel stellte die Bedeutung des Ehrenamtes, insbesondere bei der Caritas, sehr deutlich dar: „in Ihrem Engagement sind Sie die personifizierte, die gelebte Caritas. Sie tragen dazu bei, dass unsere Heimatstadt Essen eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt – machen Sie unbedingt weiter so!“. Und er betonte noch einmal: „Ich finde, es ist ein toller Rahmen, den der Caritasverband hier für Sie geschaffen hat. Die Caritas gibt damit ein sichtbares Zeichen der Anerkennung Ihrer Arbeit. Der Staat kann aber niemals die Kraft des bürgerschaftlichen Engagements ersetzen, beide müssen sich ergänzen“. Er sprach von einem Schirm, den die Ehrenamtlichen bildeten, der schützend über der Stadt liegt, damit sie warm und menschlich bleibe.
Derweil laufen sich die Prominenten, vom Schwimmweltmeister bis zur Bürgermeisterin, aus der Bundes- und Landespolitik, vor allen Dingen aus den Medien – alleine drei Chefredakteure waren anwesend – sozusagen warm und versuchen, unfallfrei die Ehrenamtlichen zu bedienen, was auch gelingt.
Der neue Essener Stadtdechant, Dr. Jürgen Cleve, kann seinen Stolz auf die Ehrenamtlichen bei der Begrüßung kaum verbergen. Er betont, dass dieses Mittagessen ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen ist und weist auf die große Gruppe der Prominenten hin, die dies durch ihr aktives Erscheinen noch einmal bestärken. Er sprach von den Ehrenamtlichen als stille Helden, die nicht wollen, dass ihre Arbeit an die große Glocke gehangen wird, die dies selbstverständlich tun „ohne Sie wäre diese Welt kälter. In Ihnen lebt diese, unsere Solidargemeinschaft“. Und er fährt fort „Sie geben eine Antwort auf die Frage nach der Zukunft unserer Gesellschaft. Sie tun es, worauf unsere Solidargemeinschaft basiert. Die Caritas wäre unbrauchbar, ohne Sie, als gelebte Liebe Gottes“.
Er verwies noch einmal auf die Prominenten, die sich nicht zu fein sind, zu bedienen und schließt „wer anderen hilft, gewinnt dabei auch etwas für sich selbst.“ rl
2. "Essener Sharity"