Presse-Info 003 / 2002 - Essen, 15. Januar 2002

Rest-Devisensammlung "boomt" bei der Caritas im Ruhrbistum weiter - Münzen werden weiterhin gesammelt: Über vier Tonnen lagern bereits

Essen (cde)
- Die Euro-Umstellung brachte reiche Ernte für die Caritas im Ruhrbistum: Über vier Tonnen Münzen sind bereits seit dem letzten Sommer zusammen gekommen.
Doch es ist kein Ende abzusehen, "der Geldstrom läuft weiter", so Andreas Meiwes, Direktor der Caritas im Ruhrbistum.

Gängige Devisen aus EU-Staaten und osteuropäischen Ländern werden von Mitarbeitern oder Freunden der Caritas, bei Dienstreisen oder auch Urlaubsreisen, von Münzen in Scheine umgewechselt, die dann noch - zum Teil über die einheimischen Caritasverbände - getauscht werden können, so dass zum Schluss Euros herauskommen.

Exotische Devisen aus Fernost oder ungültige Altbestände werden an einen Münzhändler verkauft. Mit dem Erlös werden Ferien-Maßnahmen für behinderte Menschen mitfinanziert.

Nach wie vor können Restdevisen bei allen Pfarrämtern, bei den Kollekten, sowie bei allen Caritasstellen abgegeben werden.