Presse-Info 004 / 2002 - Essen, 21. Januar 2002
Kongo: Caritas Ruanda liefert aus Notvorräten Grundnahrungsmittel - Caritas international ruft zu Spenden auf
Essen (cde) - Caritas Ruanda hat ihre gesamten für Notfälle eingelagerten Nahrungsmittelvorräte für die ankommenden Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. In den Grenzstädten Gisenyi und Ruhengeri verteilen kongolesische und ruandische Caritas-Helfer tonnenweise Grundnahrungsmittel. Die Leiter der Caritas Ruanda und der Caritas Gome, Abbe Orest und Oswald Musoni, befinden sich zur Zeit in Gisenyi, wo sie grenzüberschreitende Soforthilfe-Maßnahmen koordinieren und organisieren.
Rund 300.000 der schätzungsweise 400.000 Flüchtlinge aus Goma sind über die nahegelegene Grenze nach Ruanda geflohen. Die Lage in der Grenzstadt Gisenyi ist nach wie vor chaotisch. Immer mehr Menschen suchen deshalb Zuflucht im 60 Kilometer entfernten Ruhengeri. Dort haben die Behörden das Stadion geöffnet. Am frühen Sonntagmorgen hielten sich im Stadion nach Berichten von Caritas-Mitarbeitern bereits etwa 5.000 Flüchtlinge auf. Die Zahl der Neuankömmlinge steigt. Die Caritas versorgt sie mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Decken, Kleidung und Kochgeschirr.
"Die größten Probleme sind zur Zeit der Mangel an Trinkwasser und die hygienischen Verhältnisse", berichten die einheimischen Caritas-Direktoren übereinstimmend. "Dringend benötigt werden Nahrungsmittel, Decken, Kochgeschirr, Zelte und Plastikplanen für Notunterkünfte". Da die Stadt Goma zu über 50 Prozent zerstört ist, stellt sich die Caritas vor Ort auf längerfristige Hilfsprogramme ein. Caritas international hat eine erste Soforthilfe von 50.000 EUR bereitgestellt und ruft dringend zu Spenden auf.
Die Caritas im Ruhrbistum bittet um Spenden, unter dem Stichwort Kongo,
auf das Konto 14 400, BLZ 360 602 95, bei der Bank im Essen Essen.
Kongo: Caritas Ruanda liefert aus Notvorräten Grundnahrungsmittel - Caritas international ruft zu Spenden auf
Essen (cde) - Caritas Ruanda hat ihre gesamten für Notfälle eingelagerten Nahrungsmittelvorräte für die ankommenden Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. In den Grenzstädten Gisenyi und Ruhengeri verteilen kongolesische und ruandische Caritas-Helfer tonnenweise Grundnahrungsmittel. Die Leiter der Caritas Ruanda und der Caritas Gome, Abbe Orest und Oswald Musoni, befinden sich zur Zeit in Gisenyi, wo sie grenzüberschreitende Soforthilfe-Maßnahmen koordinieren und organisieren.
Rund 300.000 der schätzungsweise 400.000 Flüchtlinge aus Goma sind über die nahegelegene Grenze nach Ruanda geflohen. Die Lage in der Grenzstadt Gisenyi ist nach wie vor chaotisch. Immer mehr Menschen suchen deshalb Zuflucht im 60 Kilometer entfernten Ruhengeri. Dort haben die Behörden das Stadion geöffnet. Am frühen Sonntagmorgen hielten sich im Stadion nach Berichten von Caritas-Mitarbeitern bereits etwa 5.000 Flüchtlinge auf. Die Zahl der Neuankömmlinge steigt. Die Caritas versorgt sie mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Decken, Kleidung und Kochgeschirr.
"Die größten Probleme sind zur Zeit der Mangel an Trinkwasser und die hygienischen Verhältnisse", berichten die einheimischen Caritas-Direktoren übereinstimmend. "Dringend benötigt werden Nahrungsmittel, Decken, Kochgeschirr, Zelte und Plastikplanen für Notunterkünfte". Da die Stadt Goma zu über 50 Prozent zerstört ist, stellt sich die Caritas vor Ort auf längerfristige Hilfsprogramme ein. Caritas international hat eine erste Soforthilfe von 50.000 EUR bereitgestellt und ruft dringend zu Spenden auf.
Die Caritas im Ruhrbistum bittet um Spenden, unter dem Stichwort Kongo,
auf das Konto 14 400, BLZ 360 602 95, bei der Bank im Essen Essen.