Presse-Info 006 / 2002 - Essen, 23. Januar 2002
Caritas-Opfertag 2002: Mittendrin draußen - psychisch krank - Bistumsweite Kollekte für die Aufgaben der Caritas
Essen (cde) - "'Irren ist menschlich!' sagt ein Sprichwort. Das ist wohl wahr. Rund 10 Prozent der Bevölkerung leiden unter Angstzuständen, der Anteil verhaltensgestörter Kinder wird weltweit auf bis zu 14 Prozent geschätzt. Täglich werden bis zu 1,5 Millionen Menschen an ihrem Arbeitsplatz zu Mobbing-Opfern. Angesichts dieser Zahlen ist der Begriff 'normal' sehr fragwürdig", so schreibt der Essener Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes im Kollekten-Flugblatt zum Caritas-Opfertag 2002. Damit greift er das bundesweite Jahresthema der Caritas in Deutschland auf: Mittendrin draußen: Psychisch krank.
Am Wochenende 02./03. Februar 2002 wird in allen katholischen Pfarrgemeinden im Bistum Essen die Kollekte für die Anliegen der Caritas sein. Diesen "Caritas-Opfertag" gibt es nur im Bistum Essen, eingeführt vom ersten Bischof, Kardinal Franz Hengsbach, Ende der 50er Jahre.
Meiwes schreibt weiter: "Die Caritas will für mehr Aufmerksamkeit für psychisch kranke Menschen werben. Dieser Aufgabe stellt sich die Caritas mit zahlreichen Mitarbeitern - haupt- und ehrenamtlich tätig - in sozial-psychiatrischen Diensten, in psycho-sozialen Beratungs-stellen, in Fachkliniken oder einfach nur durch die menschliche Begleitung und Nähe."
Im Kollektenflugblatt wird auf die Verwendung der Kollektengelder verwiesen.
33,3 % verbleiben in den Pfarrgemeinden für die Aufgaben der Pfarrcaritas, 66,6 % erhält die Bistumscaritas. Dies waren im Jahre 2001 insgesamt 222.447,18 DM, ein Drittel in den Pfarreien macht 74.149.06 DM. 148.298,12 DM standen der Bistumscaritas zur Verfügung.
Diese Summe bedeutet, im Vergleich zum Vorjahr, einen Rückgang von über 13 %.
Die verbleibenden Mittel wurden bei der Caritas im Ruhrbistum eingesetzt zur Mitfinanzierung der Caritas-AIDS-Beratung (20.871,23 DM), der Fachstelle gegen Menschenhandel "Nachtfalter" (20.000.- DM), Hilfen für Erdbebenopfer in Indien (10.600 DM), Wiederaufbauhilfen nach Beschuss durch die israelische Armee für das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem (18.000.- DM), Finanzierung von Selbsthilfegruppen im Ruhrbistum (30.000.- DM); Osteuropa-Hilfen (40.000.- DM), rund 8.000,--DM wurden für Öffentlichkeitsarbeit aufgewendet.
Die Caritas im Ruhrbistum hofft auf ein gutes Ergebnis der diesjährigen Kollekte.
Caritas-Opfertag 2002: Mittendrin draußen - psychisch krank - Bistumsweite Kollekte für die Aufgaben der Caritas
Essen (cde) - "'Irren ist menschlich!' sagt ein Sprichwort. Das ist wohl wahr. Rund 10 Prozent der Bevölkerung leiden unter Angstzuständen, der Anteil verhaltensgestörter Kinder wird weltweit auf bis zu 14 Prozent geschätzt. Täglich werden bis zu 1,5 Millionen Menschen an ihrem Arbeitsplatz zu Mobbing-Opfern. Angesichts dieser Zahlen ist der Begriff 'normal' sehr fragwürdig", so schreibt der Essener Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes im Kollekten-Flugblatt zum Caritas-Opfertag 2002. Damit greift er das bundesweite Jahresthema der Caritas in Deutschland auf: Mittendrin draußen: Psychisch krank.
Am Wochenende 02./03. Februar 2002 wird in allen katholischen Pfarrgemeinden im Bistum Essen die Kollekte für die Anliegen der Caritas sein. Diesen "Caritas-Opfertag" gibt es nur im Bistum Essen, eingeführt vom ersten Bischof, Kardinal Franz Hengsbach, Ende der 50er Jahre.
Meiwes schreibt weiter: "Die Caritas will für mehr Aufmerksamkeit für psychisch kranke Menschen werben. Dieser Aufgabe stellt sich die Caritas mit zahlreichen Mitarbeitern - haupt- und ehrenamtlich tätig - in sozial-psychiatrischen Diensten, in psycho-sozialen Beratungs-stellen, in Fachkliniken oder einfach nur durch die menschliche Begleitung und Nähe."
Im Kollektenflugblatt wird auf die Verwendung der Kollektengelder verwiesen.
33,3 % verbleiben in den Pfarrgemeinden für die Aufgaben der Pfarrcaritas, 66,6 % erhält die Bistumscaritas. Dies waren im Jahre 2001 insgesamt 222.447,18 DM, ein Drittel in den Pfarreien macht 74.149.06 DM. 148.298,12 DM standen der Bistumscaritas zur Verfügung.
Diese Summe bedeutet, im Vergleich zum Vorjahr, einen Rückgang von über 13 %.
Die verbleibenden Mittel wurden bei der Caritas im Ruhrbistum eingesetzt zur Mitfinanzierung der Caritas-AIDS-Beratung (20.871,23 DM), der Fachstelle gegen Menschenhandel "Nachtfalter" (20.000.- DM), Hilfen für Erdbebenopfer in Indien (10.600 DM), Wiederaufbauhilfen nach Beschuss durch die israelische Armee für das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem (18.000.- DM), Finanzierung von Selbsthilfegruppen im Ruhrbistum (30.000.- DM); Osteuropa-Hilfen (40.000.- DM), rund 8.000,--DM wurden für Öffentlichkeitsarbeit aufgewendet.
Die Caritas im Ruhrbistum hofft auf ein gutes Ergebnis der diesjährigen Kollekte.