Presse-Info 177 / 2002 - Essen, 15. November 2002

Hilfe in Familien will gelernt sein - Stadt und Caritas bilden Betreuungshelfer aus

Oberhausen (cde)
- Mit gutem Erfolg nahmen jetzt erneut 20 Teilnehmer an einem Kurs in Betreuungshilfe teil. Rechtliche Grundlage ist § 27 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes, nach dem Jugendämter und Verbände der Freien Wohlfahrtspflege geeignete Personen für diesen familienunterstützenden Dienst einsetzen können. Meist sind Erziehungsprobleme Anlass für einen Einsatz, der als Ergänzung zur sozialpädagogischen Beratung konkrete Hilfe „vor Ort“ in den Familien bietet: Kinder oder Jugendliche sollen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen unterstützt und ihre Verselbständigung innerhalb des sozialen Umfeldes gefördert werden. Ziel ist dabei eine Verbesserung der Lebenssituation für Eltern und Kinder. Die Betreuungshelfer arbeiten eng mit dem federführenden Sozialarbeiter zusammen und sind an der Hilfeplanung beteiligt. Um sie bei ihrer oft schwierigen Arbeit in den Familien zu unterstützen, werden kontinuierliche Begleitung und Fortbildung angeboten. Thomas Notthoff (Stadt Oberhausen, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie) und Walburga Stortz (Caritas-Zentrum Osterfeld) zeigten sich vom Engagement der Teilnehmer beeindruckt, die im Rahmen von Honorarverträgen eine wichtige Aufgabe im sozialen Bereich übernehmen. Weitere Kräfte werden übrigens gesucht. Wer sich für eine Tätigkeit als Betreuungshelfer interessiert, kann sich an das Caritas-Zentrum Osterfeld, Kettelerstraße 6, 46117 Oberhausen, wenden.