Presse-Info 198 / 2002 - Essen, 17. Dezember 2002
Rund siebentausend Weihnachtspakete für die Menschen auf dem Balkan - Caritas im Ruhrbistum konnte Sammel-Aktion erfolgreich abschließen
Essen/Ruhrbistum (cde) - Am Abend des dritten Adventsonntags hat der letzte von insgesamt sechs 38-Tonnen-LKWs das Caritas-Katastrophen-Lager in Essen-Heidhausen verlassen. Beliefert wurden die Caritasverbände in Mostar, Sarajevo, Banja Luka, alle in Bosnien-Herzegowina, Zagreb/Kroatien und Skopje/Mazedonien.
Lebensmittel, Hygiene-Artikel und Handarbeitsartikel sind in den Päckchen, liebevoll verpackt von mehreren Tausend Helferinnen und Helfern in über 200 Pfarrgemeinden im Ruhrbistum, von Kindergärten, Schulen, Vereinen.
Seit Ende November konnten sich die Helfer Kartons in den Pfarrgemeinden abholen und nach vorgegebenen Listen einkaufen und packen. Nach der Rückgabe der fertigen Päckchen bei den Pfarreien wurden sie über die örtlichen Caritasverbände oder direkt zum Caritas-Lager nach Essen gebracht. Dort wurden sie auf Paletten gepackt und auf große Lastwagen geladen.
"Es ist eine große Freude, zu sehen, wie sich die Halle füllt, weil hier sehr konkret sichtbar wird, wie groß die Hilfsbereitschaft im Ruhrgebiet ist", so Rudi Löffelsend, verantwortlicher Auslands-Referent bei der Caritas im Ruhrbistum.
Die Caritas-Partner auf dem Balkan warten schon ungeduldig auf die Lastwagen, um noch vor Weihnachten diese "Pakete der Nächstenliebe" an Bedürftige zu verteilen. Es sind vorwiegend alte Menschen und kinderreiche Familien, die immer noch als Flüchtlinge im eigenen Land leben und arbeitslos sind.
Die Handarbeitsartikel werden nach Skopje transportiert, dort hat die Caritas im Ruhrbistum seit über zehn Jahren ein eigenes Büro, um insbesondere Roma-Familien zu helfen. Besonders mehreren hundert Flüchtlingen aus dem Kosovo kommt diese handfeste Hilfe zu Gute. Ein Teil wird weiter geleitet nach Prizzeren im Kosovo, dort unterhält eine befreundete Organisation ein Begegnungszentrum für zurückgekehrte Roma und alle anderen Gruppierungen.
Viele der Spender haben einen Weihnachtsgruss in die Pakete gelegt, um so ihre Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen.
Rund siebentausend Weihnachtspakete für die Menschen auf dem Balkan - Caritas im Ruhrbistum konnte Sammel-Aktion erfolgreich abschließen
Essen/Ruhrbistum (cde) - Am Abend des dritten Adventsonntags hat der letzte von insgesamt sechs 38-Tonnen-LKWs das Caritas-Katastrophen-Lager in Essen-Heidhausen verlassen. Beliefert wurden die Caritasverbände in Mostar, Sarajevo, Banja Luka, alle in Bosnien-Herzegowina, Zagreb/Kroatien und Skopje/Mazedonien.
Lebensmittel, Hygiene-Artikel und Handarbeitsartikel sind in den Päckchen, liebevoll verpackt von mehreren Tausend Helferinnen und Helfern in über 200 Pfarrgemeinden im Ruhrbistum, von Kindergärten, Schulen, Vereinen.
Seit Ende November konnten sich die Helfer Kartons in den Pfarrgemeinden abholen und nach vorgegebenen Listen einkaufen und packen. Nach der Rückgabe der fertigen Päckchen bei den Pfarreien wurden sie über die örtlichen Caritasverbände oder direkt zum Caritas-Lager nach Essen gebracht. Dort wurden sie auf Paletten gepackt und auf große Lastwagen geladen.
"Es ist eine große Freude, zu sehen, wie sich die Halle füllt, weil hier sehr konkret sichtbar wird, wie groß die Hilfsbereitschaft im Ruhrgebiet ist", so Rudi Löffelsend, verantwortlicher Auslands-Referent bei der Caritas im Ruhrbistum.
Die Caritas-Partner auf dem Balkan warten schon ungeduldig auf die Lastwagen, um noch vor Weihnachten diese "Pakete der Nächstenliebe" an Bedürftige zu verteilen. Es sind vorwiegend alte Menschen und kinderreiche Familien, die immer noch als Flüchtlinge im eigenen Land leben und arbeitslos sind.
Die Handarbeitsartikel werden nach Skopje transportiert, dort hat die Caritas im Ruhrbistum seit über zehn Jahren ein eigenes Büro, um insbesondere Roma-Familien zu helfen. Besonders mehreren hundert Flüchtlingen aus dem Kosovo kommt diese handfeste Hilfe zu Gute. Ein Teil wird weiter geleitet nach Prizzeren im Kosovo, dort unterhält eine befreundete Organisation ein Begegnungszentrum für zurückgekehrte Roma und alle anderen Gruppierungen.
Viele der Spender haben einen Weihnachtsgruss in die Pakete gelegt, um so ihre Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen.