Presse-Info 200 / 2002 - Essen, 18. Dezember 2002

Der Rosenbey hat seine Uraufführung am 20. Dezember 2002 - Großes Theaterprojekt der Behinderteneinrichtung Haus St. Martin

Essen (cde)
- Am 20.12.2002, 17.00 Uhr, eröffnet das Haus St. Martin, ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, im Zuge eines groß angelegten Theaterprojektes sein "Dachstübchen". Mit einem Aufwand von ca. EUR 90.000 wurde der Dachboden des Hauses, aus Mitteln der Landesstiftung Wohlfahrtspflege NRW, der Aktion Mensch, der Sparkasse Essen sowie Eigenmitteln des Trägers Heimstatt Engelbert, zu einem Mehrzweck- und Aufführungsraum umgebaut.

Zur Aufführung kommt die orientalische Geschichte "Der Rosenbey", die durch Regisseurin Friederike Schmahl dramaturgisch auf die Bewohnerschaft des Hauses St. Martin (Menschen mit Geistiger und Mehrfach- Behinderung) umgearbeitet wurde, zur Aufführung. Unter fachlicher Beratung mehrerer Mitarbeiter des Aalto-Theaters (Technik, Maske, Ausstattung) haben 20 der 49 Bewohner des Hauses in den letzten Monaten, hauptsächlich an Wochenenden, dieses ca. 90- minütige Theaterstück geprobt, für das der Sozialpädagoge und Organist, Frank Kühbacher, eigens eine musikalische Begleitung komponiert hat.

Unter der Leitung der Heilpädagogin Ingeborg Olma entstand so ein integratives Werk, bei dem in der Vorbereitung Theaterlaien und Profis intensiv zusammengearbeitet und sich ausgetauscht haben.

Die Generalprobe findet am 18.12. 2002 statt.

Auf Grund der begrenzten Zuschauerplätze wenden sich Interessenten bitte direkt an das Haus St. Martin, es sind mehrere öffentliche Aufführungen im ersten Quartal des nächsten Jahres geplant.

Rückfragen und Anschrift:

Bernd Beisenkamp, Heimleiter, Haus St. Martin,

Vorrathstr. 18, 45139 Essen (Tel. 0201-247060).